Urlaub mit Hindernissen …oder: Trotzdem schön.

Von admin|23. September 2018|That´s Life Corner|0 Kommentare

Moin Kinnerz,

na das war ja mal ein Urlaubsstart ganz nach meinem Geschmack. Am Donnerstag nach Feierabend haben BB und ich angefangen mit dem Koffer packen. Das ging sogar ausnahmsweise sehr schnell. Gefühlt waren wir nach ner Stunde fertig. Hatten alles gepackt was notwendig war. Ist ja aber auch irgendwie verständlich, sind dat Käthe und die BB doch schon das x-te mal in Richtung Formi unterwegs. Da kommt dann irgendwann Routine rein…

Routine dann auch bei dem Abend vor dem Flug. Essen? Klar, aber irgendwas einfaches, am besten vom Bringdienst. BB hat das zwar anders gesehen und isch etwas selbst gekocht. Aber gesund kann jeder, Käthe braucht wat schmieriges. Somit hat dat Käthe isch dann ne schöne eklige Pizza beim ortsansässigen Pizza Gewitter bestellt. Irgendwie war die auch legger. Dann noch nen Urlaubs Baci und die Welt war perfekt…

Was dann kam war auch irgendwie Routine. Direkt nach dem Aufstehen auf Tante Meier. (Wer nicht weiss wer oder was Tante Meier ist, googelt oder fragt nen alteingesessenen Hamburger). Aber irgendwie hatte Käthes Körper wohl Sehnsucht nach der Tante Meier. Vor der Abfahrt hat er sie noch sechs mal besucht und sich dann auch oft genug von ihr verabschiedet. Käthe wollte ja auch irgendwann mal los nach´n Hamburg hin, zum Flieger…

Während der Fahrt nach Hamburg Fuhlsbüttel war alles gut. Auch der Kaffee, welchen ich noch in Hude gekauft hatte, war bekömmlich. Auf das Brötchen, welches mit dem Kaffee zusammen erworben wurde, hatte ich aber irgendwie verzichtet. Das wollte nicht so richtig von Käthes Körper verschlungen werden.
In Fuhlsbüttel bei Helmut Schmidt angekommen, hat Käthe sich das dann doch alles vorsichtshalber noch einmal durch den Kopf gehen lassen. War gar nicht so einfach, muss man doch vorher checken ob das keiner auf dem öffentlichen Klo mitbekommt. Die sollen ja nichts davon mitbekommen wenn dat Käthe sich wat durch den Kopp gehen lässt… Von da an war eigentlich alles gut. Schnell noch ne kalte Cola in den Leib, beim Duty Free noch ne Baci Probe inhaliert und dann ab in den Flieger.

Ach ja, was heisst hier gut. Gerne trinke ich vor dem Abflug immer noch ´n Pils. Dieses mal hatte ich aber leider keine Zeit dazu, da durch den langsamen CheckIn die Zeit sehr knapp wurde. Ehrlich gesagt hatte ich aber auch mal so gar keinen Appetit oder keinen Durst – sucht euch was aus – auf nen Pilsken. Hatte wohl was mit meiner vorherigen Denksportübung auf der Öffentlichen zu tun.

Im Flugzeug beruhigte isch alles ein wenig. Hach wat schön. URLAUB! Augen zu und in zweieinhalb Stunden bist du auf Ibiza. Aber ne, es kommt dann doch anders. Was war? Dat Käthe spürte plötzlich eine immense Leichtigkeit. Bevor die dann aber zu immens wurde, bat er dat BB ihn doch einmal durch zu lassen und suchte die kleine Kammer neben der Pilotenkabine auf. Als ich nach zwanzig Minuten wieder kam, war BB verwundert warum ich so blass war und warum mein rechter Ellenbogen blutete. Natürlich hätte ich jetzt sagen können: Du müsstest mal den anderen sehen… Aber das wäre albern. Geht man auf dem Flugzeugklo höchstens zum poppen aber grundsätzlich nicht zu ner Schlägerei. Und ersteres wäre ja albern, saß meine Frau doch noch in Reihe drei. 🙂
Eines kann ich euch aber sagen: Wenn ihr merkt das der Kreislauf schlapp macht, geht ruhig auf die von mir beschriebenen Kammer. Da fällt man (bis auf den Ellenbogen) ziemlich kontrolliert. Ist ja eng genug da…

Von da an war eigentlich alles OK. Keine weiteren Ausfallerscheinungen mehr. Scheiss Pizza. Hat mich ganz schön umgeworfen.

Auf Ibiza angekommen dann schnell zur Fähre um rüber zu machen. Formi! WIR SIND DA! Geil! Neunzehn Tage Sonne, Wasser und Bus. Alles was man braucht. Routiniert dann das Auto abgeholt und direkt zum einkaufen. Alles in der Hazienda verstaut und ab zum Bus. Was Essen, was trinken und die Leudde begrüßen. Ging alles soweit gut bis ich meinen ersten Hierbas und mein erstes Bier hatte…

„Britti, kannst Du mich nach Hause fahren….?“ Ihr lest richtig. Irgendwie war dat Käthe dann doch ganz schön platt von dieser doofen PizzaMagenVerstimmung. Also hat BB dat Käthe zum Häuschen gefahren und hat sich direkt wieder mit dem Auto auf den Weg zum Bus gemacht. Käthe, in seiner unendlichen Güte, hat BB genehmigt mit den Mädelz und Jungz den Sonnenuntergang zu geniessen. War mit ihm selbst doch nun wirklich nichts mehr anzufangen an dem ersten Tag des Urlaubes…

Irgendwann um zehn hörte Käthe einenMotorroller. „Wer kommt denn jetzt noch?“, dachte er sich so. Aber da hörte er schon den Schlüssel im Schloss. Ist das Auto kaputt? Irgendwas passiert?
Ne, es ist nicht passiert und kaputt war das Auto auch nicht. Nur die BB. Die hat der viele Hierbas kaputt gemacht und Jörg musste sie dann nach Hause bringen. Fährt er angetüdelt doch sicherer mit dem Roller, als BB mit dem Auto. Nachdem ich der BB dann dreimal erklärte das es mir so gut dann auch nicht ginge, erzählte sie mir trotzdem ein Dutzend mal wie toll es doch am Bus war und wie viel Spaß sie hatte. Hmm, war offensichtlich.

Am nächsten Tag (Tag zwei) ging es dann zumindest so gut das Käthe dicht hielt. Also ab auf die Terrasse und sich erholen. BB war auch gut zu Wege, somit kann der Urlaub ja jetzt starten. Während Käthe sich so erholte hat BB das Auto vom Bus geholt und noch ein paar fehlende Dinge eingekauft. Frisch wieder an der Burg wurde dann auch was zu Essen gezaubert. Während Käthe, noch leicht angeschlagen von der Arie des letzten Tages, nicht so recht Appetit hatte, hat BB sich ordentlich was rein geschaufelt.

Alles gut. Urlaub!

Ach ne, war dann doch noch nicht so weit. BB ist dann irgendwann ins Bad. Geht ja jeder mal hin um sich frisch zu machen… Sie kam aber irgendwie nicht wieder. Käthe, der sich dann doch Gedanken gemacht hat – (Nach zwei bis drei Tagen… ha ha.) – hat mal nachgefragt ob alles OK ist. NÖ, hat sie gesagt. Irgendwie fand sie all das was die letzten 48h passiert ist der Maßen zum ko..en, das sie (aus Protest? aus Sympathie?) den Käthe gemacht hat… Das zum Thema PizzaMagenVerstimmumg

Andere fahren runter und schalten den Kopf aus im Urlaub. Wir fahren aus und lassen uns alles durch den Kopf gehen…

Nach ca. fünf bis sechs Tagen ging es uns dann wieder gut und wir konnten den Urlaub geniessen. Aber darüber brauche ich euch hier ja nichts schreiben. Das haben wir, denke ich, oft genug erzählt wie geil dieses Insel ist.

kanns nix bi maken, schitts ins bett, schitts ins laken

(Guschen, Großmutter von dat Käthe)
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